Motivations-Montag: Hoch hinaus

Am Wochenende hat unser kleiner Noah wieder das ganze Haus unsicher gemacht, indem er durch seine Mischung aus Robben, Krabbeln und Rollen überall hinkommt, wo er gern hin möchte. Na ja, nicht wirklich überall…


Als ich immer wieder sah, wie Noah an den Treppen stoppte und ganz angespannt überlegte, wie er da wohl jemals hochkommen sollte, dachte ich, das kennen wir Erwachsenen doch auch. Ob im Job, im Sport oder bei Hobbies, jeder stößt mal an seine Grenzen und denkt, dass es genau an diesem Punkt so gar nicht weitergehen will. Und dann stehen wir da, so wie Noah an der Treppe liegt.

Jetzt ist da diese unüberwindbare Hürde. 

Wie soll ich das denn schaffen? 

Da komme ich nie hoch.

Aber wir alle wissen: Dieser kleine Mensch wird irgendwann all seinen Mut und all seine Kraft zusammen nehmen und diese Treppe hochkraxeln – mit welcher Technik auch immer. Und er wird dieses Ziel erreichen, das ihm gestern noch so weit entfernt erschien. Dort oben, wo er die Stimmen seiner spielenden Brüder hört, wo die Spielzeug-Eisenbahn unaufhörlich ihre Runden dreht, wo die Musikinstrumente erklingen, wird er stolz und glücklich ankommen und froh sein, dass er den festen Willen hatte, nicht aufzugeben.

Wie viel wir doch von diesen kleinen Wesen lernen können..
Glück auf, Anna Emscher

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