Motivations-Montag: Speiseplan

Hallo zum Motivations-Montag,

 

wenn Du in Eurem Haushalt fürs Kochen zuständig bist, nervt Dich bestimmt auch die ständige Frage: Was essen wir heute? Keine Angst, ich werde jetzt nicht in die allgegenwärtige Debatte über Ernährungstrends und Lebensmittelunverträglichkeiten einsteigen, sondern möchte einfach dazu beitragen, das Thema Nahrungsaufnahme zu entkrampfen. Und dazu gibt es ein ganz einfaches Hilfsmittel: den wöchentlichen Speiseplan.

Als unser ältester Sohn Jacob eingeschult wurde, stellte mich das vor die Herausforderung, nicht mehr nur für die einigermaßen ausgewogene Ernährung von zwei Erwachsenen zu sorgen, sondern auch die gute Mittagsverpflegung unseres Kindergartens fortzuführen (dort wird immer frisch gekocht). Jacob ging in die Verlässliche Schule, was bedeutete, dass er zwar immer bis 13:30 Uhr betreut war, in dieser Betreuung aber kein Mittagessen bekam. Also musste mittags etwas Ordentliches auf den Tisch, denn nach 4 bis 5 Schulstunden und dem anschließenden Spielen (natürlich meistens Fußball!) hatte das Kind Bärenhunger. Und ich – zu diesem Zeitpunkt schwanger mit Noah und in Teilzeit berufstätig – erst recht! Ohne eine vernünftige Planung hätten wir wohl den Pizzaboten reich und uns arm und fett gemacht, also blieb nur die Lösung, sich sonntags mit dem Kalender für die kommende Woche hinzusetzen und einen zur aktuellen Situation passenden Plan zu gestalten. Bei uns läuft die Planung bis heute nach den gleichen Leitfragen ab:

 

  • Wer isst an welchen Tagen zu Hause bzw. auswärts? (Dabei sind für die Erwachsenen Dienstreisen, geschäftliche Termine oder Abendveranstaltungen zu berücksichtigen, für die Kinder Einladungen zu Kindergeburtstagen oder Spielbesuchen und ggf. freie Tage im Kindergarten, denn dann kommt bei uns noch ein fleißiger Esser hinzu 🙂 )
  • Welche Obst- und Gemüsesorten haben gerade Saison, sind also günstig im Einkauf und schmecken auch dementsprechend gut? Für leicht verderbliche Lebensmittel, die ich noch aus der Vorwoche übrig habe, gibt es auf dem Plan extra das Feld „Was muss weg?“, damit man die Vorräte auch gut im Blick hat und nicht unnötig Lebensmittel wegwerfen muss.
  • Wann habe ich die Gelegenheit einzukaufen, sowohl den Wocheneinkauf, als auch Lebensmittel , die man frisch verarbeiten muss (z. B. Hackfleisch oder Fisch)?
  • Welche Gerichte koche ich aus der „hot rotation“, also Lieblingsgerichte, die bei uns immer wieder gern auf den Tisch kommen, und was probieren wir evtl neu aus?
  • Welcher Tag ist für welches Gericht geeignet? Die Klassiker gibt es immer an Tagen, an denen wenig Zeit zum Kochen vorhanden ist, denn da sitzt meist jeder Handgriff, wohingegen ich mich bei neuen Rezepten erst mal konzentrieren muss und immer gerne einen Puffer habe, falls etwas nicht wie erhofft schmeckt und man noch improvisieren muss.
  • Und zu guter Letzt die Checkliste: Welche Zutaten, Rezeptkategorien oder Zubereitungsarten haben wir diese Woche genutzt? Falls noch ein Tag zu verplanen ist, gibt einem die Checkliste noch gute Hinweise, z.B.: Gab es noch keine Kartoffeln? Und noch keinen Salat? Die Antwort könnt Ihr Euch jetzt sicher denken 😉

Wenn der Plan einmal steht, wird er natürlich noch innerhalb der Woche verändert, z.B. wenn es Reste vom Vortag gibt oder spontane Freizeitplanungen, aber grundsätzlich hilft der Plan beim Einkaufen und beim Zubereiten sehr gut, nicht den Überblick zu verlieren.

 

Probiert es aus, laminiert eine der Vorlagen, zückt einen Folienschreiber, plant und kocht und esst, was das Zeug hält!

 

Hier geht’s zu den Downloads:

Speiseplan_hoch

Speiseplan_quer

 

Glück auf, Anna Emscher

 

 

2 Kommentare zu „Motivations-Montag: Speiseplan

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